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Der Verband


Der WARL sucht nach kostengünstigen und ökologisch vertretbaren Lösungen für Wasser und Abwasser. Auf der Grundlage des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit im Land Brandenburg haben sich 14 Städte und Gemeinden mit Wirkung vom 7. Juli 1992 zum Wasserver- und Abwasserentsorgungs- Zweckverband Region Ludwigsfelde (WARL) zusammengeschlossen.

Die Notwendigkeit eines veränderten Wassermanagements ergab sich aus der Pflicht der Kommunen, ihre Bürger kostengünstig und ökologisch vertretbar mit Trinkwasser zu versorgen und das anfallende Abwasser in umweltverträglicher Weise wieder dem Naturkreislauf zuzuführen.

Mit der Gründung des WARL haben die Mitgliedsgemeinden ihre hoheitlichen Aufgaben der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung auf den Zweckverband übertragen. Mitglieder im WARL sind:


  • Ludwigsfelde mit seinen Ortsteilen
  • Ludwigsfelde
  • Ahrensdorf
  • Genshagen
  • Gröben
  • Groß Schulzendorf
  • Kerzendorf
  • Jütchendorf
  • Löwenbruch
  • Mietgendorf
  • Schiaß
  • Siethen
  • Wietstock
  • Großbeeren mit seinen Ortsteilen
  • Großbeeren
  • Kleinbeeren
  • Heinersdorf
  • Trebbin mit seinen Ortsteilen
  • Thyrow
  • Großbeuthen
  • Christinendorf
  • Kleinbeuthen
  • Märkisch Wilmersdorf
  • Trebbin
  • Löwendorf
  • Zossen mit seinem Ortsteil
  • Nunsdorf


  • Über die Geschicke des kommunalen Zwecksverbandes WARL entscheiden die von den Stadt- und Gemeindeparlamenten aus ihren Reihen gewählten Mitglieder der Verbandsversammlung.

    Die Kommunen entsenden ihre Vertreter entsprechend der Einwohnerzahl nach dem entsprechenden Schlüssel der Verbandssatzung in dieses Gremium. Von Anfang an wichtig waren dem Verband die Auswirkungen der Investitionsvorhaben auf die Beiträge und die Gebühren, um diese nicht in's Unermeßliche steigen zu lassen.

    Zu einem der ersten Arbeitsschritte des neu entstandenen Verbandes gehörte eine Variantenuntersuchung zur Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, bei der das Land Brandenburg Unterstützung gewährte. Daraus erfolgte die Erarbeitung eines langfristigen Investitionsprogrammes, an dessen Umsetzung gegenwärtig kontinuierlich weiter gearbeitet wird. Dieses Programm stellt aber kein Dogma dar, sondern wurde den veränderten Gegebenheiten angepaßt. An das Trinkwassernetz des Verbandes sind zur Zeit ca. 32.250 Einwohner angeschlossen, an das Abwassernetz 31.900. Ebenfalls ver- und entsorgt werden die neu in der Region entstandenen Gewerbegebiete. Dazu gehören:
    • Preußenpark
    • Brandenburgpark
    • Industriepark Ludwigsfelde
    • Gewerbepark Thyrow
    • Güterverkehrszentrum Großbeeren

    Frisches Wasser aus gesunden Brunnen. Trinkwasser wird in Ludwigsfelde, Löwenbruch, Thyrow, Groß-Schulzendorf und perspektivisch in Großbeuthen gefördert. Über die höchste Kapazität verfügt das Wasserwerk Ludwigsfelde mit einer möglichen Tageshöchstleistung von 8.500 Kubikmetern. Es entnimmt das Rohwasser aus dem zweiten und dritten Grundwasserleiter in ca. 50 - 80 Meter Tiefe.

    Eine moderne Desorptionsanlage garantiert dabei eine hohe Wasserqualität. 1990 waren die Gemeinden Wietstock, Kerzendorf, Thyrow, Groß-Schulzendorf und die Stadt Ludwigsfelde zum größten Teil trinkwasserseitig erschlossen. Die Gemeinde Großbeeren war zu 60 Prozent erschlossen. Durch umfangreiche Investitionen in den vergangenen Jahren konnten bis heute weitere sieben Gemeinden (heute Ortsteile) komplett erschlossen werden. Dazu gehören:

    • Löwenbruch

    • Genshagen

    • Ahrensdorf

    • Großbeuthen

    • Gröben

    • Siethen

    • Märkisch-Wilmersdorf.

    Desorptionsanlage
    Wasserwerk Ludwigsfelde



    Der Anschlußgrad bei Trinkwasser liegt derzeit bei 98 Prozent.


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    Verantwortungsvolles Entsorgen ohne gefährliche Reststoffe

     

      
    Kläranlage Ludwigsfelde

     


    Die Länge des Abwassernetzes beträgt ca. 245 Kilometer. Das System besteht aus Abwasserkanälen, Druckleitungen, Pumpstationen und den Anlagen zur Abwasserbehandlung.Vor dem Einleiten in das Netz des Verbandes haben die Partner in den Gewerbegebieten die Pflicht, ihr Abwasser vorher zu reinigen .

    Neben einer sicheren Abwasserableitung garantiert der Zweckverband durch den Einsatz moderner Verfahren auch die umweltfreundliche Abwasserbehandlung. Zu diesem Zweck wurde unter anderem die Pflanzenkläranlage Ahrensdorf in Betrieb genommen, sowie die Kläranlage in Löwenbruch/Ludwigsfelde rekonstruiert und erweitert.

    Anfänglich waren im Bereich Abwasser nur Ludwigsfelde zu 85 Prozent der Bevölkerung und Großbeeren zu 60 Prozent erschlossen. Durch erhebliche Anstrengungen konnte der WARL bis heute die Gemeinden Löwenbruch, Genshagen, Ahrensdorf, Thyrow, Wietstock, Groß-Schulzendorf und Großbeuthen vollständig erschließen. In der nächsten Zeit werden die wesentlichen Maßnahmen in Großbeeren fertig gestellt sein und der Bau der Erschließung von Gröben, Jütchendorf, Mietgendorf und Schiaß begonnen. Damit beträgt der Anschlußgrad nach Fertigstellung im Abwasserbereich 97,8%.


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    Erhöhte Effektivität durch Betriebsgesellschaft

    Im Auftrag des Zweckverbandes betreibt die "Dahme-Nuthe" Wasser-, Abwasserbetriebsgesellschaft mbH (DNWAB) die wasserwirtschaftlichen Anlagen des Verbandes. Ihr gehören neben dem WARL vier weitere Zweckverbände und zwei Kommunen an. Der Zusammenschluß bringt eine höhere Effizienz bei der Auslastung von Maschinen und dem Einsatz von Mitarbeitern. Durch Konzentration der Aufgaben und den Betrieb bestehender Wasser- und Abwassersysteme in einer Hand können sich die Verbände mit einem schlanken Management verstärkt ihren finanziellen und planerischen Aufgaben zuwenden.

    Zugleich hält der Betrieb der großen Verbundsysteme nicht nur die Ver- und Entsorgung stabil, sondern wirkt auch dämpfend auf die Gebührenentwicklung. Seit ihrer Gründung 1994 hat sich die Zahl der von der DNWAB betriebenen Wasserwerke auf 27, die der Kläranlagen auf 15 erhöht. Die Länge der Versorgungsleitungen und Abwasserkanäle einschließlich der Hausanschlüsse hat sich seit 1994 verdoppelt und beträgt mittlerweile 1.900 km. Die Zahl der Abwasserpumpwerke hat sich verdreifacht. Die Kundenzahl stieg auf 43.500. Mit 200 Mitarbeitern gehört die DNWAB zu den großen Arbeitgebern der Region.


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